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Unsere Trainerin Claudia Rödinger-Schunk und die beiden Turnerinnen Elisabeth Seitz sowie Alina Ehret wurden durch den Turngau Mannheim für ihre besonderen Erfolge im vergangenen Jahr geehrt.
Hierzu gratulieren wir recht Herzlich und hoffen auf ein ebenso erfolgreiches Jahr 2012.
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Kurz vor Weihnachten sind jetzt alle Wettkämpfe und Qualifikationenen geturnt, alle Krafttests absolviert und somit ist der neue Kader für 2012 berufen. Sieben Mädchen sind im Bundeskader und weitere neun im Landeskader. Den insgesamt 16 Turnerinnen gratulieren wir hierzu recht herzlich und wünschen ihnen auch im Neuen Jahr viel Erfolg und vor allem keine Verletzungen.
Elisabeth Seitz qualifizierte sich aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen im Jahr 2012, die mit der Vize-Europameisterschaft und der Qualifikation zu den Olympischen Spielen gekrönt wurden für den höchsten Kader, den A-Kader. Um in diesen Kader zu kommen, muss man zu den besten acht Turnerinnen der Welt gehören.
Cagla Akyol, Alina Ehret, Florine Harder und Rebecca Matzon haben sich einen Platz im C-Kader gesichert. Cagla wurde Dt. Jugendmeisterin am Balken und holte mit dem Dt. Team die Bronzemedaille bei den Europäischen Jugendspielen. Alina wurde dreifache Dt. Jugendmeisterin und Florine und Rebecca zeigten hervorragende Leistungen für ihr Alter beim Kaderturncup.
Johanna Himmel und Amelie Föllinger sind im D/C-Kader, ein Kader, der ebenfalls national geschult wird.
In den Landeskader turnten sich die vier Turnerinnen Zoe Francis, Hala Sidaoui, Tashina Gräble und Gloria Scheuer (alle Jg. 2002), die beim Turntalentschul-Pokal mit der Mannschaft den ersten Platz belegten. Des weiteren wurde Muriel Klumpp und Hanna Braun für den D-Kader nominiert und bei den "Kleinen", die dieses Jahr zum ersten Mal diese Kaderqualifikation turnten, schafften es Zoe Meissner, Keana Wachter und Antonia Ganss.
Im gesamten bedeutet dies, dass wir eine Turnerin mehr im Bundeskader haben und drei mehr im Landeskader, was die kontinuierliche und kompetente Arbeit im Leistungszentrum Mannheim auszeichnet.
Vielen Dank auch allen Eltern und Unterstützern, wie Schule (LFG und Feudenheim Realschule) mit den Verantwortlichen Ilona Werner und Miriam Heger, allen Lehrern, der Physiotherapie Deuser und Bauer, dem Badischen Turner-Bund, der TG Mannheim, dem Förderverein dem OSP Rhein-Neckar und dem OSP Hessen und allen Trainern ohne die diese Leistung nicht möglich wäre.
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Am vergangenen Samstag fand der letzte Gerätewettkampf für die Turnerinnen des LZ Mannheims statt. Als vierter hatte sich das Team der TG Mannheim für das "kleine Finale" in Berlin qualifiziert, doch standen die Zeichen für diesen Wettkampf nicht gerade gut im Vorfeld. Nachdem Alena Alt und Jacqueline Schade eine Ausbildung begonnen hatten, mussten sie ihr Trainingspensum stark zurückschrauben, Elisabeth Seitz macht nach einer langen und sehr erfolgreichen Saison eine Regenerationspause, um Blessuren auszuheilen, die dreifachen Deutsche Jugendmeisterin Alina Ehret hat mit Wachstumsproblemen zu kämpfen und konnte nur Barren turnen und Cagla Akyol ist letzte Woche beim Länderkampf sehr unglücklich gelandet, so dass auch sie nicht voll einsatzfähig war. Lediglich Alina Rothardt war auf einen Vierkampf gut eingestellt.
Nach mehreren Teambesprechungen haben wir eine Strategie gefunden wie wir an den Start gehen und welche Schwierigkeiten wir anbieten würden. So war die Devise ein einfaches Programm sauber vorzutragen. Dies gelang allen und im gesamten Wettkampf gab es nur zwei Stürze, was eine hervorragende Leistung ist. Das Ziel, den Abstand nicht übermäßig groß zu halten, gelang überraschenderweise sehr gut, denn nach dem dritten Gerät lag unser Team noch knapp vorne, was auch auf etliche Fehler des konkurrierenden Teams der TG Karlsruhe - Söllingen zurückzuführen ist. Am Ende unterlagen wir mit 1,6 Punkten Rückstand (187,55 : 185,95) was sensationell ist. Die Einzelwertung gewann ganz klar Cagla Akyol mit 52,25 Punkten, die somit beste Turnerin des Tages war und auch alle Teilnehmerinnen des "großen Finales" hinter sich gelassen hat.
Den Mädchen herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.
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In Zürich fand der alljährliche Swiss-Cup statt, der als Mixed-Turnier ausgetragen wird. Der Modus ist so, dass ein Team aus einer Turnerin und einem Turner besteht. Zu Beginn treten 10 Teams aus allen möglichen bekannten Turnnationen an, die zwei Geräte turnen, die allerdings frei gewählt werden dürfen. Nach diesen ersten beiden Runden müssen sich die beiden schwächsten Teams verabschieden. Danach turnen die verbleibenden acht Teams ein weiteres Gerät. Nach diesen drei Runden bleiben die vier besten Teams fürs Finale übrig. Im Finale kann man dann ein Gerät frei wählen, also auch eins zeigen, das man davor schon mal gemacht hat. Zudem geht es bei der Wertung wieder bei Null los.
Elisabeth begann mit ihrem Paradegerät Stufenbarren und zeigte eine schöne Übung. Fabian turnte ebenfalls sein erstes Gerät fehlerfrei. Danach präsentierte Elisabeth ihre Bodenübung ausdrucksstark, aber mit einigen Standfehlern, Fabian dagegen wählte sein Paradegerät, das Reck und musste es leider verlassen. Nach diesen beiden Durchgängen lagen die beiden auf Rang 5 und mussten hart kämpfen, um den Einzug ins Finale zu schaffen. Elisabeth wählte den Balken und meisterte ihre Übung souverän, genauso wie Fabian am Parallelbarren. Damit fanden sie sich sogar auf dem dritten Platz wieder und der Finaleinzug war klar geschafft. Nun ging es wieder bei Null los und beide wählten ihr Lieblingsgerät Stufenbarren und Reck. Elisabeth begann sehr sauber und alle Handstände waren exakt im Punkt, doch leider musste sie bei Unterschwung mit halber Drehung das Gerät verlassen. Fabian turnte dieses mal seine Reckübung durch. Am Ende lagen sie auf Rang eins, allerdings musste noch die Schweiz ans Gerät. Langes, spannendes Warten begann, unterstützt vom Moderator und dem Publikum, denn dieser Wettkampf ist ein richtiges Event, der mit viel Musik-, Licht- und Showeffekten durchgeführt wird. Beim Aufleuchten der Wertung hörte man riesengroßen Jubel, denn die Schweiz hatte mit nur 0,1 Punkten Vorsprung unser Team geschlagen. Trotzdem ist auch der zweite Platz ein hervorragendes Ergebnis, wozu wir Elisabeth und natürlich auch Fabian herzlich gratulieren.
Weiterhin wünschen wir Elisabeth für nächste Woche beim Weltcup in Stuttgart viel Glück.
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Ebenfalls am vergangenen Wochenende war für das Leistungszentrum Mannheim großer Einsatz, denn nicht nur die Mädchen der AK 9 hatten Wettkampf in Hannover, auch der Jahrgang 2000 startete beim Kaderturn-Cup und Elisabeth Seitz turnte beim Swiss-Cup in der Schweiz.
Am Sonntag traten also Johanna Himmel, Florine Harder, Rebecca Matzon und Amelie Föllinger in Hannover beim Kaderturn-Cup an. Bei Johanna ging es um die Bundeskader-Qualifikation, zu der ein Krafttest, ein technischer Test und ein Wettkampf an den vier Geräten gehört. Leider war Johanna im späten Frühjahr verletzt und konnte so den Wettkampf nicht turnen. Dieses Mal turnte sie ohne Fehler einen hervorragenden Vierkampf, lediglich am Balken büßte sie im Ausgangswert 1,5 Punkte ein und erreichte mit 67,4 Punkten den vierten Rang. Ob dies für die Kaderqualifikation gereicht hat, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, das muss vom DTB noch ausgewertet werden.
Florine, Rebecca und Amelie turnten im Frühjahr schon die geforderten Punktzahlen für die Kaderqualifikation und stellten sich nun das erste mal dem Kürprogramm, das den Anspruch wie bei Weltmeisterschaften erhebt, lediglich der Abgang darf noch eine Schwierigkeitsstufe leichter sein. Alle vier Mädchen präsentierten sich selbstbewusst und zeigten ihr recht schweres Programm gekonnt. Selbstverständlich passierte noch der eine oder andere Patzer, aber sie sind ja erst 11 Jahre und haben bis zum großen Auftritt auf internationaler Bühne noch fünf Jahre Zeit. Am Sprung zeigten alle drei den Yurtchenko in gebückter Form, am Barren machten Florine und Rebecca schon den Jägersalto und alle drei Riesen mit Drehung und Doppelsalto gebückt als Abgang. Am Balken ist das ganze etwas schwieriger, die Übungen haben zwar schon einen hohen Schwierigkeitsgrad, aber noch nicht alles ist in der Ausführung so, dass es anerkannt wird und es kommen aufgrund von mangelnder Routine noch Unsicherheiten dazu. So wackelte sich Florine durch die Übung, was ihr auch die Aberkennung einiger gymnastischer Elemente einbrachte und Amelie musste beim Spreizsalto das Gerät verlassen. Lediglich Rebecca turnte mit 12.oo Punkten recht stabil. Am Boden präsentierten die drei ihre neuen Kürübungen mit Doppelsaltos, Doppelschrauben und einer langen kombinierten Bahn mit zwei verschiedenen Saltos. Die Mädels waren allerdings so übermotiviert, dass sie stellenweise ihre Akrobahnen überfeuerten und dabei stürzten. Trotz allen Fehlern haben sie ihre Sache sehr gut gemacht und wurden in der Einzelwertung 5. (Florine), 6. (Rebecca) und 13. (Amelie), wobei man noch dazu sagen muss, dass dieser Wettkampf altersoffen war und somit auch Kinder mitturnten, die drei Jahre älter sind. Florine turnte 47,50 Punkte, Rebecca 46,7 Punkte und Amelie 42,3 Punkte.
Wir gratulieren den Mädchen hierzu, genauso wie ihrer Trainerin Ines Jung und bedanken uns noch mal bei den Kampfrichtern Selina Röhrl und Petra Umminger, die das ganze Wochenende für die TG Mannheim im Einsatz waren. Bedanken möchten wir uns auch bei Viktoria Tereschenko, die alle Bodenübungen choreografiert hat und für die Haltung und Ausdrucksstärke verantwortlich ist.
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Am vergangenen Samstag fand der Deutsche Turn-Talentschul-Pokal in Hannover statt. Dabei messen sich alle Turntalentschulen Deutschlands. In den Mannschaften turnen vier Turnerinnen die vier Geräte Sprung, Barren, Balken und Boden sowie eine ausgeloste Kraftübung und zwei technische Grundlagenelemente. Die drei besten der vier Turnerinnen kommen in die Wertung.
Für Mannheim gingen Hala Sidaoui, Gloria Scheuer, Tashina Gräble und Zoe Francis an den Start. Die vier Mädchen sind alle sehr stark und sorgten für ein extrem ausgeglichenes Team, was sich am Ende auch darin zeigte, dass sie in der Einzelwertung 3. (Hala), 4. (Gloria), 6. (Tashina) und 10. (Zoe) von 56 Teilnehmern wurden, was ein ganz tolles Ergebnis ist.
Am Sprung zeigten alle vier Mädchen wunderschöne Überschläge mit hohem Abdruck, was für die Altersklasse 9 der Pflichtsprung ist. Am Barren präsentierten sie ebenfalls ihr Pflichtprogramm hervorragend und erhielten sehr hohe Wertungen, lediglich Tashina musste das Gerät verlassen. Das Zittergerät Balken meisterte das Team bravourös und keine der vier musste es verlassen und am Boden demonstrierten sie ihre Pflichtübungen mit viel Spannung, Power und Ausdruck, so dass das Team am Ende mit ca. 5 (!!!) Punkten Vorsprung den Wettkampf gewann. Hierzu den vier Mädels und ihrer Trainerin Narina Kirakosjan herzlichen Glückwunsch. Das ist ein toller Erfolg, zumal es erst der zweite Wettkampf auf nationaler Ebene war. Bedanken möchten wir uns auch bei den Kampfrichtern Petra Umminger und Selina Röhrl.
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Am vergangenen Wochenende fand der letzte Vorrunden-Bundesliga-Wettkampf in Unterföhring statt. Nachdem wir bislang auf dem 4.Platz standen, ging es nun darum, entweder ins Finale einzuziehen oder mit dem 5. Platz im Gesamtklassement wettkampffrei zu bleiben und trotzdem weiterhin in der ersten Bundesliga zu starten.
Stark einsatzgeschwächt ging das Mannheimer Team an den Start. Elisabeth Seitz, erst fünf Tage zuvor aus Tokio zurückgekehrt, lag mit einer starken Erkältung im Bett und konnte nicht antreten, Alina Ehret laboriert noch an einer Leistenverletzung rum und konnte so nur ein einfaches Programm absolvieren. Alena Alt und Jacqueline Schade haben im Sommer ihre Ausbildung begonnen und können dadurch nicht mehr ausreichend trainieren. Alina Rothardt ist neben ihrem Studium als Trainerin in unserem Zentrum sehr aktiv und hat somit auch nicht mehr genügend Zeit zum selbst trainieren. Somit war unser Ziel einigermaßen gut durchzukommen und nicht letzter zu werden.
Das Team der TG startete am Barren, wo Alina Ehret und Cagla Akyol sehr gute Übungen zeigten, Jacqueline brachte ihre Übung ohne Absteiger durch, hatte aber in der Ausführung einige Abzüge hinzunehmen und Alina Rothardt musste das Gerät leider zwei Mal verlassen. Am Balken hatte das Team auch zwei Absteiger zu verzeichnen und am Boden einen Sturz. Sprung lief zum Abschluss einigermaßen. Somit wurde unsere Mannschaft vor Köln und Frankfurt sechster und im Gesamtklassement vierter, was die Qualifikation für das kleine Finale am letzten Novemberwochenende in Berlin bedeutet. Die TG Mannheim wird dann dort gegen die KRKarlsruhe antreten. Dazu gratulieren wir allen recht herzlich.
Leider ist aber auch an diesem Wochenende unsere beste Turnerin nicht am Start, da Elisabeth beim Weltcupfinale in Tokio turnen wird. Hoffen wir, dass alle anderen bis dahin gesund und fit bleiben.
In der Einzelwertung konnte Cagla Akyol mit einem sehr guten Wettkampf 51,05 Punkte erzielen und wurde Dritte und somit zweitbeste Deutsche Turnerin. Nimmt man alle drei Vorrundenwettkämpfe zusammen, so gewann Cagla die Einzelwertung, wofür sie einen Preis erhielt vor Alina Rothardt. Beiden hierzu herzlichen Glückwunsch, das ist eine tolle Leistung und zeigt, dass sie das ganze Jahr über auf hohem Niveau geturnt haben.
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Gestern fand das Mehrkampffinale statt, bei dem die 24 besten Turnerinnen der Qualifikation sich um den Mehrkampftitel streiten. Elisabeth lag im Vorkampf auf Rang sieben, was ein unglaubliches Ergebnis darstellte. Allerdings ist die Dichte sehr eng und nur kleine Fehler können über mehrere Plätze entscheiden.
Dieses Mal begann der Wettkampf am Stufenbarren, was Elisabeths bestes Gerät ist und wo sie neben der Weltneuheit, dem Schaposchnikova mit ganzer Drehung, der nun nach ihr - Seitz- benannt wurde, auch noch den Def (Ginger mit ganzer Drehung) zeigt, was ebenfalls ein Element der schwierigsten Kategorie ist. Diese zwei Höchstschwierigkeiten kommen zu Anfang der Übung direkt hintereinander. Leider war sie beim Def - Salto zu nah am Holm und knallte mit der Stirn beim Fangen gegen den oberen Holm. Dies war so massiv, dass sie hinterher eine riesige Beule genau über den Augen hatte. Trotzdem, dass es ihr kurzzeitig schwarz vor Augen wurde, turnte sie ihre Übung wie in Trance weiter, musste allerdings erheblich Abzüge aufgrund von Ausführungsmängeln hinnehmen. Somit begann der Wettkampf mit einer Beeinträchtigung, die sich durch den weiteren Verlauf zog und mit einer relativ niedrigen Wertung. Herausheben muss man immer wieder Elisabeths Kämpfernatur, denn trotz Schwindel und Druck im Kopf turnte sie ihre Balkenübung durch, zeigte ihre Bodenübung mit guten Landungen und absolvierte am Ende einen hervorragenden Sprung. Dies brachte ihr im gesamten 55,833 Punkte ein.
Zum Schluss stand auf der Anzeigetafel der elfte Platz hinter ihrem Namen, was eine überaus tolle Leistung ist, trotzdem war sie auch mit etwas Enttäuschung begleitet, denn man hat doch immer vor Augen, was möglich gewesen wäre.
Alles in allem war es eine sehr gute WM, gekrönt mit der Qualifikation zu Olympia, zu der Elisabeth als beste Deutsche mit nahezu 57 Punkten sehr viel beigetragen hat, dem sechsten Platz im Mannschaftsfinale, bei dem wir mit den Jungs gleichzogen und so aus ihrem Schatten sprangen und nun mit dem elften Platz im Mehrkampf.
Hierzu herzlichen Glückwunsch an Elisabeth und das Trainerteam, das an der Vorbereitung beteiligt war. Nun geht der Blick nach vorne und nach ein paar Turnieren und Weltcups steht die Olympiavorbereitung an. Wir wünschen Elisabeth weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit.
Noch ein Mal möchte sich das LZ Team bei all denen bedanken, die vor dem Wettkampf so viele aufmunternde Worte schreiben und direkt nach dem Wettkampf wieder bei den Turnerinnen und Trainern sind. Es ist schön, zu wissen, dass so viele die Daumen drücken und mit fiebern.
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Nachdem das Deutsche Team am Samstag in der WM-Qualifikation Platz sieben erreichte und somit direkt die Olympia-Quali schaffte und damit auch ins Teamfinale einzog, verbesserten sich die deutschen Mädchen nun noch auf Platz sechs.
Dies liegt nicht zuletzt an dem veränderten Modus. Während im Vorkampf ein Team aus sechs Turnerinnen besteht, fünf an jedes Gerät gehen und vier in die Wertung kommen, besteht beim Teamfinale die Mannschaft nach wie vor aus sechs Turnerinnen, es gehen aber nur drei pro Team an die Geräte und alle drei zählen. Somit hat man keinen Streichwert und darf sich keine Patzer erlauben. Das deutsche Team startete wie auch im Vorkampf am Boden und machte seine Sache gut. Die Mannheimerin Turnerin Elisabeth Seitz wurde aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen im Vorfeld an allen vier Geräten eingesetzt. Am Sprung klappten auch wieder alle Sprünge und fehlerfreie Landungen sicherten erneut das drittbeste Ergebnis aller Mannschaften. Danach kamen die zwei schwierigeren Geräte, denn an Barren und Balken ist ein Absteiger oder Sturz wahrscheinlicher. Nach Kim und Lisa, die ihre Sachen gut machten, ging Elisabeth an den Barren. Sie startete viel besser als im Vorkampf, alle Handstände waren exakt im Punkt, aber leider driftete sie beim Hindorff etwas zu weit und musste das Gerät verlassen. Trotzdem lag das Team gut im Rennen, denn auch andere machten Fehler und die Mädchen kämpften mit großem Teamgeist weiter, um am Schluss am Zitterbalken noch mal alles zu zeigen. Nach einer sicheren Übung von Nadine, musste leider Oksana beim Rückwärtssalto den Balken verlassen. Als letzte ging Elisabeth ans Gerät, nahezu wacklerfrei präsentierte sie ihre Übung und erhielt dafür das erste Mal über 14 Punkte (14,133). Nun war noch kurzes Warten angesagt, bevor die Mädchen sich glücklich über den sechsten Platz in die Arme fielen.
Keiner hätte mit einer so guten Leistung und Platzierung des deutschen Teams gerechnet. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.
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Liebe Turnfreunde des Leistungszentrum Mannheims,
ein aufregender Tag liegt hinter uns. Lange haben wir hart gearbeitet, Ferien, Feiertage und Wochenenden durchtrainiert, um dieses eine Ziel zu schaffen, die Qualifikation zu den Olympischen Spielen. Historisch gesehen war das Frauenteam erst zwei Mal nach der Wiedervereinigung bei den Olympischen Spielen, 1992 und 2008, alle anderen Male ist die Qualifikation missglückt. Dieses Mal war jedoch das erste Mal ein härterer Modus, nur die ersten acht Team qualifizierten sich direkt, die Teams 9-16 müssen am 16.Januar in London in die zweite Runde, bei der vier weitere Teams ihre Olympiatickets lösen können. Für diese Mannschaften bedeutet das, dass auch der Heilige Abend in der Trainingshalle verbracht werden muss. Unter dem Motto "Weihnachtsbaum statt Kienbaum" bereiteten sich Elisabeth Seitz, Oksana Chussovitina, Nadine Jarosch, Kim Bui, Pia Tolle, Lisa Katharina Hill und Ersatzfrau Anja Rheinbay ganz gewissenhaft und mit vollem Einsatz auf diese WM vor. Unterstützt wurden wir von der Biomechanikerin Petra Nissinen, dem medizinischen Team Dr. Rainer Eckhardt und Christian Blankl, denen wir alle sehr dankbar sind, denn sie alle waren unverzichtbar.
Nach der langen Trainingsphase ging es gestern nun endlich los. Das deutsche Team begann am Boden mit einer nahezu fehlerfreien Vorstellung. Selbstbewusst spulten sie ihre Übungen wie im Training ab. Wichtig sind exakte Landungen und die gelangen fast allen. Danach wechselten wir zum Sprung, wo wieder alle 5 Mädchen ihre Sprünge genau in den Stand meißelten. Am Ende erreichten wir im Gesamtklassement das drittbeste Sprungergebnis aller WM-Mannschaften. Elisabeth zeigte ihren Yurtchenko mit Doppelschraube und erhielt dafür mit 14,633 die zweithöchste deutsche Note hinter Oksana. Im Anschluss kam Barren, das starke Gerät der Deutschen, aber sowohl Pia als auch Kim verturnten ihre Übung, Lisa zeigte ihre ganzen Drehungen sehr schön im Punkt und Elisabeth führte ihr neues Element der Welt vor, Schaposchnikova mit ganzer Drehung, das nun nach ihr benannt wurde und somit Seitz heißt, außerdem noch den höchstschwierigen Def, Jäger, Hindorff, Drehungen und Tsukahara-Abgang. Leider waren nicht alle Handstände auf dem Punkt, so dass sie zwar mit 14,433 Punkte eine sehr hohe Note bekam, aber leider das Finale ganz knapp verfehlte. Dies wird somit unser großes Ziel für Olympia. Als letztes Gerät stand der Schwebebalken an, der nicht gerade die Stärke der Deutschen ist. Aber dieses Mal sollte es anders sein. Selbstbewusst, mit nur ganz wenigen Wacklern turnten alle Mädchen ihre Übungen durch. Elisabeth war erneut beste Deutsche mit 13,9 Punkten. Danach lag unser Team auf dem 5. Platz und es war Warten angesagt, denn Russland, England, Frankreich, Japan und Italien kamen noch und alle waren in den vergangenen Jahren vor uns. Wir saßen alle zusammen in den Zuschauerrängen, rechneten, fieberten und am Ende stand großer Jubel: Wir haben es geschafft, wir sind siebter, unglaublich!!!
Nun steht am Dienstag das Mannschaftsfinale (12.30 Uhr MEZ) an und am Donnerstag das Mehrkampffinale, für das sich Elisabeth als Siebte (!) und Nadine Jarosch als Zwölfte qualifiziert haben. Beides kann wieder im Live-Ticker unter www.turn-team.de mitverfolgt werden.
Vielen Dank auch an alle, die an uns gedacht haben, es mitverfolgt haben und an alle Glückwünsche, die per EMail oder SMS kamen. Wir haben uns sehr gefreut. Bitte denkt daran, dass wir 7 Stunden voraus sind und ihr insbesondere an Elisabeths Nachtruhe berücksichtigt. Vielen Dank für euer Verständnis.
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Die größte jährliche Wettkampfveranstaltung des Deutschen Turner-Bundes, die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften, fanden dieses Jahr in Einbeck (Niedersachsen) statt.
Alina Rothardt, unsere amtierende Deutsche Jugendmeisterin, ging zum ersten Mal in der Aktiven-Klasse an den Start. Der Favoritin gelang es auf Anhieb Deutsche Meisterin im Achtkampf mit 96,89 Punkten zu werden. Als Grundlage zum Erfolg dienten 54,7 Punkte im Gerätturnen, die ihr bereits einen komfortablen Vorsprung von 2,7 Punkten einbrachten. In den folgenden leichtathletischen Disziplinen konnte sie ihren Vorsprung noch auf fast 5 Punkte ausbauen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.
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Am vergangenen Wochenende fand der vorletzte Test der Frauen-Kunstturn-Nationalmannschaft vor den Weltmeisterschaften in Tokio statt. Das Deutsche Team turnte in Erzingen, nahe der Schweizer Grenze gegen Rumänien und die Schweiz. Für Deutschland waren Kim Bui, Oksana Chussovitina, Pia Tolle, Lisa-Katharina Hill, Nadine Jarosch und natürlich unsere Elisabeth am Start. Wie auch bei den Weltmeisterschaften am 08.10. begann die Deutsche Mannschaft am Boden. Elisabeth verzichtete auf dieses Gerät, da ihr Fuß im Hinblick auf die WM noch geschont werden muss, denn sie kämpft immer noch mit der Verletzung, die ihr ein Start bei der ersten WM-Quali unmöglich machte. Das zweite Gerät war Sprung, wo sie wie immer ihren Yurtchenko mit Doppelschraube sehr hoch und sauber in den Stand brachte und hinter Oksana dafür die beste Wertung einholte. Danach ging es zu ihrem Paradegerät Barren. Das erste Mal stand die neue und äußerst schwere Verbindung Schaposchnikova mit ganzer Drehung - Stalder 1/2 Drehung und direkt den Def-Salto im Wettkampf auf dem Programm. Diese Elemente alleine sind schon äußerst schwierig, aber die Kombination muss akkurat geturnt werden, um die ganzen Drehungen hintereinander zum Hang und somit zum Gelingen zu bringen. Die Übung glückte, wenn auch bei einigen Handständen noch Unsicherheiten waren. Elisabeth erhielt mit 14,75 die Tageshöchstnote an diesem Gerät. Das letzte Gerät war der Balken. Hier spürt man den Trainingsrückstand durch die Verletzung am meisten, denn insbesondere bei Spreizsalto muss sie einbeinig auf diesem Fuß landen und da fehlt ihr die Stabilität im Gelenk. Die Übung an sich war nahezu ohne Wackler und mit allen Verbindungen durchgezogen, aber eben beim Spreizsalto musste sie das Gerät verlassen. Trotz allem war es ein guter Test und die Deutschen Mädchen wurden hinter Rumänien und vor der Schweiz zweiter. Der Abstand zu Rumänien betrug 5 Punkte, was deutlich weniger als in den Vorjahren ist. Wir gratulieren Elisabeth dazu und wünschen ihr für den letzten Test in Frankreich alles Gute und weiterhin eine erfolgreiche Vorbereitung.
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Im Leistungszentrum für weibliches Kunstturnen explodieren die Leistungen. Deshalb hat der Trägerverein, die Turngemeinschaft Mannheim 1975, innerhalb des Jahres einen kleinen Festakt zur Ehrung seiner Meister veranstaltet. Bei sonnigem Wetter fanden sich am letztem Samstag vor der Halle im Pfeifferswörth etliche Persönlichkeiten ein, um die erfolgreichsten Turnerinnen von Cheftrainerin Claudia Schunk mit einem Präsent und Blumenstrauß zu ehren: Elisabeth Seitz: Vize-Europameisterin im Mehrkampf, 5. Platz am Barren und Sprung im Gerätefinale bei den EM , frisch gebackene 3-fache Deutsche Meisterin 2011: im Mehrkampf, am Barren und am Gerät Boden, Deutsche Vizemeisterin am Sprung 2011. Cagla Akyol: Deutsche Vizemeisterin im Mehrkampf, am Barren und Boden in der AK 14, Deutsche Jugendmeisterin am Balken AK 14 und Bronzemedaille mit der Deutschen Juniorennationalmannschaft bei der Europäischen Jugendolympiade (EYOF: European Youth Olympic Festival). Einzeln belegte sie dort Platz 16. im Mehrkampffinale und Platz 8 am Balken, Jugendländerkampf AK 14/15 in Italien gegen FRA, SUI, ITA und GER: 2. Platz mit derMannschaft, 6. Platz im Einzel (zweitbeste Deutsche).
Alina Ehret: 3-fache Deutsche Jugendmeisterin AK 13: im Mehrkampf, amBarren und am Sprung, Deutsche Vizemeisterin am Sprung AK 13 Jugendländerkampf AK 12/13 in Tittmoning gegen ITA, SUI, GBR, FRA: 2. Platz mit der Mannschaft, 2. Platz im Einzel (beste deutsche Turnerin) Die Ehrungen wurden vorgenommen von den beiden Vorsitzenden Lutz Winnemann und Konrad Reiter. Für die Stadt Mannheim gratulierte Fachbereichsleiterin Gerda Brand, für den Badischen Turnerbund der Geschäftsführer Reinhard Stark. Der Sportkreis Mannheim war mit dem stv. Vorsitzenden Stefan Zyprian sowie dem Vorsitzenden der Sportkreisjugend Lutz Winnemann vertreten. Zum Abschluss erhielten auch das Erfolgstrainergespann Claudia Schunk, Narine Kirakosyan und Ines Jung Blumen als Anerkennung ihrer erfolgreichen Arbeit. Alle übrigen kleinen und großen Nachwuchsturnerinnen wurden mit einer Ehrengabe bedacht. Schließlich verabschiedete die TGM noch ihren ehem. Vorsitzenden Michael Schwarz und Melanie Dörner nach ihrem erfolgreichem Wirken im FSJ mit einem Präsent.
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Am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften fanden die Gerätefinals statt. Begonnen wurde hier am Balken, an dem Elisabeth leider wieder einen Sturz hatte und somit trotz ansonsten recht guter Übung mit 12,325 Punkten nur auf Platz 5 kam. Nach einer fast perfekten Übung am Boden mit 14,00 Punkten, konnte sie hier ihren Titel verteidigen. Dies war für Eli auch etwas überraschend, da sie doch verletzungsbedingt die letzten Wochen nicht voll trainieren konnte. Im Sprungfinale konte sie ihre beiden Sprünge sauber stehen und mit einer Wertung von 14,225 Punkten, hinter Oksana Chusovitina, die Silbermedaille gewinnen. An ihrem Lieblingsgerät dem Stufenbarren zeigte unsere A-Kader Turnerin zum Abschluss noch ein Highlight. Mit einer fast perfekten Übung (erneut klappte ihr Shapovnikova mit ganzer Drehung) und einer Traumnote von 15,025 gewann sie souverän den Titel am Stufenbarren. Somit konnte Eli insgesamt bei weit stärker Konkurrenz (es fehlte damals verletzungsbedingt Kim Bui) als im vergangenen Jahr drei ihrer Deutschen Meistertitel verteidigen. Auch wurde Elisabeth nach diesen Wettkämpfen von der Bundestrainerin Frau Koch für den Kader, für die im Oktober sattfindende WM in Tokio, nominiert.
Wir gratulieren Elisabeth Seitz recht herzlich zu diesen erneut überragenden Ergebnissen.
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Am 27.8.2011 fanden die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Göppingen statt. Nach einer einwöchigen Verletzungspause konnte Elisabeth wieder starten und turnte auch zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen ihr neues Übungsteil am Stufenbarren, einen Shaposhnikova - den Flug vom unteren zum oberen Holmen mit ganzer Drehung. Dieses Flugelement turnt sie als erste und bisher als einzige Frau in der Welt und soll daher auch unter dem Namen "Seitz" ins Regelwerk des Weltverbandes aufgenommen werden. In einem sehr spannenden Wettkampf um den Mehrkampftitel starten die Favoriten am Stufenbarren alle in einer Riege. Hier turnte unsere LZ Turnerin alle Teile sauber, der Shaposhnikova mit ganzer Drehung klappte auf Anhieb und ging so mit einer Wertung von 14,75 Punkten vor ihrer stärksten Konkurrentin um den Titel, Kim Bui aus Stuttgart, deutlich in Führung. Am Balken hatte sie leider einen Sturz, sodass sie mit 12,90 Punkten etwas an Vorsprung verlor. Nach dem Bodendurchgang lag dann Kim Bui mit 0,05 in Führung, da Eli trotz solider Leistung am Boden (13,40) einen Übertritt hatte. Somit musste am Sprung dieser spannende Wettkampf entschieden werden. Hier konnte sie auch dank ihrer Nervenstärke mit zwei guten Sprüngen (14,750) den Mehrkampftitel 2011 mit einer Gesamtpunktzahl von 55,800 vor Kim Bui (55,450) und Nadine Jarosch (54,850) für sich entscheiden. Gleichzeitig qualifizierte sie sich mit diesen Leistungen für alle vier Gerätefinals am darauffolgenden Tag.
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Es ist schon ein paar Tage her, da turnte Cagla Akyol bei den Europäischen Jugendspielen im Mehrkampffinale. Erneut zeigte sie ihren Yurtchenko mit ganzer Schraube, musste aber leider seitlich die Matte verlassen, was ihr Abzüge einbrachte, am Barren konnte sie ihre Wertung auf 13,05 Punkte gegenüber dem Vortag steigern, am Balken turnte sie erneut ihre Übung sicher durch und bestätigte damit die Qualifikation fürs Balkenfinale und am Boden präsentierte sie ihre Übung zu Carmen Suite sehr sauber und landete alle Akros exakt im Stand. Das brachte ihr den 16. Rang im hochklassigen Feld ein.
Am nächsten Tag schon stand das Balkenfinale an. Nach gutem Beginn musste sie leider den Balken nach dem freien Rad verlassen, was sie auf den achten Platz zurückwarf.
Trotzdem gratulieren wir Cagla recht herzlich dazu. Es war ein großer Erfolg für sie bei den ersten internationalen Meisterschaften ins Mehrkampf- und Gerätefinale einzuziehen und bis auf die letzte Balkenübung alles ohne große Fehler zu turnen. Wir wünschen weiterhin viel Glück, denn schon nächstes Frühjahr stehen die Jugend-Europameisterschaften an.
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Gerade findet die Europäische Jugendolympiade in der Türkei statt. EYOF steht für European Youth Olympic Festival, eine Veranstaltung, die alle zwei Jahre ausgetragen wird und prinzipiell wie eine kleine Olympiade mit vielen anderen Sportarten und Olympischem Dorf durchgeführt wird. Mit dabei aus unserem Mannheimer Turnzentrum Cagla Akyol.
Nachdem sich das dreiköpfige Turnteam eine Woche zusammen mit Cheftrainerin Ulla Koch in Kienbaum vorbereitet hat und sie am vergangenen Freitag nach Trabson angereist sind, fand gestern der Mannschaftswettkampf statt. Das deutsche Team mit Sophie Scheder (Chemnitz), Janine Berger (Ulm) und eben Cagla startete im ersten Durchgang am frühen Morgen. Cagla turnte einen fehlerfreien Wettkampf, lediglich eine Verbindung am Balken zog sie nicht durch, dafür zeigte sie das erste Mal Yurtchenko mit Schraube am Sprung. Auch die anderen turnten sehr gut, so dass kein Fehler im Mannschaftsergebnis war, denn bei drei Turnerinnen kamen zwei in die Wertung. Nach diesem ersten Durchgang lag das deutsche Team in Führung, genauso wie das deutsche Trio die Einzelwertung anführte. Nun begann das Warten. Im dritten Durchgang schob sich dann Rumänien an die Spitze, aber selbst Russland kam nicht an Deutschland vorbei und nach dem vierten Durchgang stand es fest. Lediglich Italien überholte noch unsere Mädchen, so dass unser Team die Bronzemedaille gewann. Ein ganz toller Erfolg für das Deutsche Turnen und eben auch für Cagla, die dazu maßgeblich beitrug.
Cagla hat sich als Zwölfte für das Mehrkampffinale qualifiziert, wo sie heute erneut an den Start geht und als Siebte für das Balkenfinale, das am Freitag stattfindet. Hierfür wünschen wir ihr auch viel Glück und hoffen, dass sie nicht zu müde ist, um noch mal ihre optimale Leistung abzurufen.
Weitere Informationen erhaltet ihr auf www.gymmedia.de
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Am vergangenen Wochenende fanden die Badischen Nachwuchsmeisterschaften in Heidelberg statt. Hier traten unsere Turnerinnen der Jahrgänge 2002 bis 2004 an und zeigten ihr Können.
In der Altersklasse 9 siegte Hala Sidaoui, die besonders mit ihrer perfekten Haltung und sauberen Ausführung beeindruckt. Dritter wurde Tashina Gräble, ganz knapp vor Gloria Scheuer und wiederum ganz knapp vor Zoe Francis. Somit waren vier Mannheimer Turnerinnen unter den besten fünf. In diesem Wettkampf wurde auch eine Mannschaftswertung errechnet, da sich die zwei besten Turntalentschulen für den Nationalen Turn-Talentschulpokal im Herbst in Hannover qualifizieren. Hier gewann die TTS Mannheim mit deutlichem Vorsprung.
In der AK 8 wurde Muriel Klumpp unglückliche Vierte. Sie turnte einen schönen Wettkampf, musste sich aber den drei Herbolzheimer Turnerinnen geschlagen geben. Sechste wurde Hanna Braun und zehnte Raja Zahn.
In der AK 7 starteten die Mädchen das erste Mal gegen die gesamte Konkurrenz aus Baden. Die Kleinen kennen ihre Mitstreiterinnen noch nicht und sammeln erst mal Wettkampferfahrung. Auf das Treppchen turnte sich Zoe Meissner mit dem dritten Platz, 5. wurde Antonia Ganss, 6. Keana Wachter und 7. Nele Eickenberg, was bei 16 Teilnehmern eine tolle Leistung ist.
Wir gratulieren allen Turnerinnen mit ihren Trainern Narina Kirakosjan und Selina Röhrl recht herzlich dazu.
Bilder können Sie auf www.pbase.com/turnbilder anschauen.
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Am Wochenende war das Juniorenteam der AK 14/15 in Mailand zum Länderkampf gegen Frankreich, Schweiz und natürlich Italien.
Cagla vertrat das Leistungszentrum Mannheim und wurde zweitbeste Deutsche. Das deutsche Team begann am Barren und Cagla turnte eine tolle Übung mit ihren Fliegern Tkatchev, Jäger und Doppelsalto vorwärts Abgang. Am Balken gelangen ihr nicht alle Verbindungen und bei ihrem schweren Abgang Doppel-bück setzte sie sich nach hinten, was ihr trotzdem noch 12,60 Punkte einbrachte. Am Boden demonstrierte sie die zweitschwierigste Übung des Wettkampfs und erhielt 13,15. Am letzten Gerät, dem Sprung zeigte sie ihren Yurtchenko sicher und sauber.
Am Ende stand das Deutsche Team hinter Italien, die mit 9 (!) Punkten Vorsprung gewannen auf Platz zwei vor Frankreich und der Schweiz. Durch die italienische Überlegenheit platzierten sich auch auf Platz 1-4 Italienerinnen, fünfter wurde Nadine Schubert aus Stuttgart und sechster Cagla Akyol.
Hierzu gratulieren wir recht herzlich und wünschen ihr weiterhin eine gute Vorbereitung auf die europäischen Jugendspiele, die in der Türkei stattfinden.
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Unsere Jüngsten waren am letzten Wochenende bei den Nordbadischen Meisterschaften am Start. Dieses Jahr wurde der Wettkampf turnusgemäß in Karlsruhe ausgetragen.
Bei den allerjüngsten ist dieser Wettkampf ein Einstieg, oft sind die Kinder erst kurze Zeit dabei und haben ganz unterschiedliche Trainingseinheiten. Aleyna Yavuzer war die beste Mannheimer Turnerin auf Rang 12. Aber die Jüngsten haben noch viel Zeit und sie werden ganz sicher noch weiter nach vorne rutschen.
In der Altersklasse 7 (Jg. 2004) geht es schon ein wenig professioneller zu. Ungefähr 12 Stunden trainieren die Mannheimer Turnerinnen in diesem Alter in der Woche und haben demnach mehr Zeit sich auf den Wettkampf vorzubereiten. Nordbadische Meisterin wurde Antonia Ganss mit einer wettkampfstarken Darbietung. Dritter wurde Zoe Meissner und den fünften Platz teilten sich Nele Eickenberg und Keana Wachter.
In der Altersklasse 8 siegte Muriel Klumpp vor Hanna Braun, vierter wurde Raja Zahn. Alle haben im letzten Jahr sehr viel dazugelernt und wir hoffen, dass sie dies aus bei den Badischen Meisterschaften am 23.07. unter Beweis stellen können.
Die Altersklasse 9 ist schon wettkampferprobt, hat sie doch dieses Jahr schon beim nationalen Turnier in Bergisch-Gladbach vordere Plätze erreicht. Erneut war Hala Sidaoui die Beste und ist somit Nordbadische Meisterin, dicht gefolgt von Gloria Scheuer. Um nur wenige Zehntel verpasste Tashina Gräble das Podest und wurde Vierter, Zoe Francis erreichte den fünften Platz.
Allen Kindern herzlichen Glückwunsch hierzu. Macht weiter so. Wir wünschen euch viel Glück für die Badischen Meisterschaften.
Vielen Dank an alle Kooperationsvereine, die vertrauensvoll ihre Turnerinnen zu uns ins Leistungszentrum zum Training bringen und immer wieder unterstützend zur Seite stehen.
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Letzte Woche fand in Tittmoning in der Nähe des Tegernsees der Länderkampf AK 12/13 statt. Unsere Turnerin Alina Ehret qualifizierte sich als beste Deutsche Turnerin dieser Jahrgänge bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.
Von Dienstag bis Freitag fand die Wettkampfvorbereitung im schönen Tittmoning statt. Am Freitag reisten dann noch die anderen Nationen Frankreich, England und Italien an.
Beim Wettkampf startete das deutsche Team mit den fünf Turnerinnen Alina Ehret, Kim Janas (Halle), Nadja Schulze (Leipzig), Pauline Tratz (Karlsruhe) und Antonia Alicke (Stuttgart) am Sprung. Alina zeigte zum ersten Mal ihren neuen Sprung Yurtchenko mit ganzer Schraube. Leider hatte sie so viel Schwung, dass sie nach hinten fiel. Am Barren demonstrierte sie erneut hochkonzentriert und sicher ihre schwierige Übung mit dem Ausgangswert von 5,5 Punkten. Auch am Balken war keinerlei Nervosität zu spüren und sie meisterte ihre Übung ohne Wackler. Mit 13,20 Punkten wurde sie dafür belohnt und hat die geforderte Punktzahl der Bundestrainerin für eine ausgesetzte Balkenprämie erreicht. Am Boden tanzte sie ausdrucksstark durch ihre Bodenübung, die mit zwei Doppelsaltos gespickt war. Am Ende platzierte sie sich auf Rang zwei in einem hochkarätigen Feld, denn alle Nationen waren selbstverständlich mit ihren Stärksten am Start. Als Teamleader führte sie ihre Mannschaft ebenfalls auf den zweiten Platz, was ebenfalls eine tolle Leistung ist. Wir gratulieren Alina, die während des gesamten Aufenthalts von unserer Trainerin Ines Jung betreut wurde, recht herzlich.
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Am letzten Wochenende fand der zweite Wettkampftag in der ersten Bundesliga statt. Sensationell turnte sich unser Team auf den zweiten Platz mit nur 4 Punkten Rückstand auf Platz 1, aber 11 Punkten Vorsprung auf Platz 3.
Unsere Mannschaft war in Bestbesetzung am Start, wenn auch die meisten keinen Vierkampf geturnt haben. Insbesondere die Junioren waren müde von den vergangenen Wettkämpfen, die sich über die letzten Wochen hinzogen und Elisabeth ist noch in der Vorbereitungsphase.
Wir starteten am Boden mit sehr guten Übungen, danach wechselten wir zum Sprung, wo wir uns mit vier sehr guten Sprüngen direkt auf Platz zwei vorschoben. Danach kamen aber die "schweren" Geräte Barren und Balken, wo man sehr leicht absteigen kann. Mannheim war die einzige Mannschaft, die ohne Absteiger durch den Wettkampf kam und erzielte ausgerechnet am Barren die höchste Punktzahl aller Mannschaften.
Mit am Start waren Alina Rothardt, die als einzige Mannheimerin einen Vierkampf turnte und auf Platz 5 mit 46,95 Punkten in der Einzelwertung kam. Elisabeth Seitz turnte 42,20 Punkte mit drei Geräten, ebenso wie Cagla Akyol ( 39,45), Alina Ehret ( 2 Geräte 24,15), Jacqueline Schade (2 Geräte, 23,10) und Alena Alt (2 Geräte 22,60).
In der Gesamtwertung liegen wir nun auf dem 4.Platz.
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Vom 3. - 4 Juni fanden in Karlsruhe die Deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Für die WG Heidelberg ging Alina Rothardt von der TG Mannheim an den Start. Am Freitag fanden die Einzel und Mannschaftswettbewerbe statt, hier konnte Alina sowohl im Einzel wie auch mit der Mannschaft den 2. Platz belegen. Samstags konnte sie sich noch für 3 Gerätefinals qualifizieren. Auch hier war die Ausbeute sehr gut. Am Sprung wurde sie deutsche Hochschulmeisterin, am Barren und Boden reichte es für die Vizemeisterschaft. Für das tolle Abschneiden sowie ihre gute Technik gab es von Wolfgang Hambüchen abschließend noch ein Sonderlob !!! Herzlichen Glückwunsch Alina.
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Die Deutschen Jugendmeisterschaften im Kunstturnen sind vorüber und das Leistungszentrum Mannheim ist mit vier Gold- und vier Silbermedaillen das erfolgreichste Zentrum Deutschlands. An den Start gingen lediglich zwei Athletinnen, Cagla Akyol in der AK 14 und Alina Ehret in der AK 13, die in ihrer Altersklasse absolute Spitze sind. Das Konzept Qualität vor Quantität, was bedeutet, dass sich auf wenige Turnerinnen konzentriert wird und diese optimal gefördert werden, geht also vollkommen auf.
In der AK 13 siegte Alina Ehret überlegen mit mehr als zwei Punkten Vorsprung. Insbesondere mit ihrer schweren Barrenübung, aber auch mit ihrer Bodenübung, der sie ja erst letzte Woche den Tsukahara zugefügt hat, deklassierte sie die Konkurrenz. Am Sprung zeigte sie einen soliden Yurtchenko gestreckt und am Balken musste sie leider ein Mal das Gerät verlassen.
Im darauffolgenden Wettkampf turnte Cagla in der AK 14, die schon von Beginn an als starker Jahrgang bekannt war. Neben dem Kampf um Mehrkampfmedaillen ging es auch um die Qualifikation um die Europäische Jugendolympiade in der Türkei, die zusammen mit der AK 15 ausgetragen wurde. Cagla zeigte eine mit Höchstschwierigkeiten gespickte Bodenübung und eine ebenso schwere Balkenübung mit ihrem neuen Abgang Doppelsalto gebückt. Am Sprung turnte sie ebenso einen Yurtchenko gestreckt und am Barren musste sie nach gemeisterter Übung beim Abgang mit einer Hand auf den Boden fassen. Dies brachte ihr die Silbermedaille im Mehrkampf ein.
Am Sonntag fanden dann die Gerätefinals statt. Die Anspannung vom Vortag stand insbesondere der jungen Alina ins Gesicht geschrieben. Sie begann am Balken und musste das Zittergerät gleich drei Mal verlassen, Cagla startete am Barren, turnte eine gute Übung, blieb aber leider beim Jägersalto mit der Ferse hängen, was ihr mit nur einem Zehntel Rückstand die Silbermedaille einbrachte. Am zweiten Gerät war Cagla erste Turnerin am Balken und zeigte ihre schwierige Übung mit allen Verbindungen nahezu ohne Wackler, musste aber leider nach dem Abgang mit den Händen auf den Boden greifen. Ihr überlegener Ausgangswert von 5,8 Punkten und ihr perfekter Vortrag machte sie trotz des Sturzes zur Deutschen Meisterin am Balken. Alina trat am Boden an und stürzte leider bei ihrer ersten Bahn. Auch hier war der Vortrag den Alterskolleginnen so überlegen, dass sie trotzdem die Silbermedaille in Empfang nehmen konnte. Im dritten Durchgang präsentierte Cagla ihre schwierige Bodenübung sehr gut und hatte nur den einen oder anderen Ausgleichsschritt. In einem heißen Duell mit einer wesentlich leichteren Übung, aber ohne Unsicherheiten entschied sich das Kampfgericht für die Turnerin aus Dresden, so dass Cagla mit viel Beifall die Silbermedaille gewann. Alina ging am Sprung an Start, was eigentlich ihr schwächstes Gerät ist. Ohne jegliche Erwartungen absolvierte sie zwei Mal ihren Yurtchenko-Sprung und gewann damit total überraschend Gold. Im vierten Durchgang trat Alina an ihrem Paradegerät dem Stufenbarren an. Konkurrenzlos siegte sie mit ihrer Übung mit sage und schreibe 1,8 Punkten Vorsprung!!!
Zudem hat sich Cagla für die Europäischen Jugendspiele in der Türkei qualifiziert, die in den letzten beiden Juliwochen stattfinden. Davor bestreiten beide noch einen Länderkampf mit der Junioren-Nationalmannschaft.
Den beiden herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die nächsten Wochen. Ein großes Dankeschön geht auch an unsere Kampfrichterin Selina Röhrl.
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Am Wochenende fand der traditionelle Wettkampf 4-Motoren für Europa statt. Hier starten die Regionen Baden-Württemberg (Deutschland), Rhone-Alp (Frankreich), Katalonien (Spanien), Lombardei (Italien), wobei letztere dieses Jahr nicht antreten konnte.
Für Baden-Württemberg gingen von Mannheim Cagla Akyol und Alina Ehret an den Start. wir nutzten den Wettkampf um einige neue Sachen auszuprobieren, da er eigentlich ganz ohne Druck war. Am Sprung turnten beide wie gewohnt, am Barren klappte dieses Mal Caglas Tkatchev-Grätsche, sie musste aber leider beim Unterschwung mit 1/2 Drehung das Gerät verlassen. Alina stürzte nicht, aber zeigte auch nicht alle Handstände auf den Punkt. Trotzdem bekamen sie die mit Abstand höchsten Wertungen des Wettkampfs am Barren. Am Balken musste Alina das Gerät beim Hocksalto rückwärts verlassen. Cagla zeigte erstmals einen E-Abgang, den Doppelsalto gebückt und präsentierte auch alle Verbindungen sicher, so dass sie einen Ausgangswert von 5,9 und einen Endwert von 13,8 Punkten erzielte, was eine tolle Leistung ist. Am Boden beeindruckten beide mit ihrer schweren Akro und ihren schönen Übungen. Alina sprang das erste Mal den Tsukahara in der ersten Bahn und mit dem Doppelsalto gehockt hatte sie auch einen D-Abgang. Cagla turnte ihre Übung sauber und sicher durch.
Am Ende stand Baden-Württemberg auf dem obersten Treppchen. Cagla gewann in der Einzelwertung mit 52,2 Punkten, Alina wurde zweite mit 49,45 Punkten.
Beiden Mädchen herzlichen Glückwunsch zu ihrem schönen Wettkampf und viel Glück für nächste Woche für die Deutschen Jugend-Meisterschaften in Berkheim bei Stuttgart, wo wir natürlich gerne auch Fans begrüßen.
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Liebe Turnfreunde des Leistungszentrum Mannheims,
am vergangenen Wochenende fand in Dortmund der Deutschland-Pokal statt, ein Wettkampf bei dem sich die Mannschaften der Landesturnverbände miteinander messen, der aber zeitgleich als Kaderqualifikation für den Bundeskader 2011 und als erste EYOF-Quali (Europäische Jugendolympiade) zählt.
In der AK 13-15, hier bilden drei Jahrgänge zusammen eine Mannschaft gingen neben zwei Überlinger Turnerinnen und Leah Grießer aus Karlsruhe die Mannheimerinnen Cagla Akyol und Alina Ehret an den Start. Cagla zeigte einen guten Yurtchenko gestreckt, verturnte leider ihre Barrenübung sehr, kam dadurch wacklerfrei durch die Balkenübung und glänzte am Boden mit der schwersten Akro und Tageshöchstnote von 13.60 Punkten. Alina zeigte einen Yurtchenko gebückt, kassierte die höchste Barrenwertung für ihre Übung mit Jäger, Ginger und Tsukahara ab, trug ihre Balkenübung ebenfalls ohne Wackler vor und turnte eine sichere und saubere Bodenübung. Bei der Siegerehrung wurde die badische Mannschaft als Zweiter geehrt . Alina war -trotzdem, dass sie dem jüngsten Jahrgang angehörte- mit 50,80 Punkten ihrer persönlichen Höchstpunktzahl zweiter in der Einzelwertung. Cagla wurde mit 49.45 Dritter und hat damit einen wichtigen Schritt in Richtung EYOF getan.
Am Sonntag startete die Mannschaft in der Altersklasse 11. Nachdem Johanna Himmel derzeit verletzt ist, turnte für das badische Team aus dem LZ Mannheim nur Florine Harder. Sie erwischte nicht ihren allerbesten Tag und hatte kleine Unsicherheiten am Barren und Balken, was dem Team zwar den zweiten Platz, ihr jedoch in der Einzelwertung dieses Mal nur den vierten Platz einbrachte. Trotzdem hat Florine eine tolle Saison geturnt und deutlich die Qualifikation für den Bundeskader für 2011 schon jetzt geschafft. Nicht für die badische Mannschaft turnten Rebecca Matzon (TTS Bodenheim) und Amelie Föllinger (TSG Haßloch). Beide trainieren ebenfalls in Mannheim, starten aber für ihre Heimatvereine, die sie aufgebaut haben. Rebecca wurde in der Einzelwertung direkt hinter Florine fünfter und hat sich ebenfalls für den Bundeskader qualifiziert und Amelie erreichte einen tollen 8. Platz unter 28 Vierkämpferinnen.
Ein toller Erfolg, wenn man bedenkt, dass alle Mädchen des LZ Mannheims sich unter den besten Acht platziert haben. Herzlichen Glückwunsch an alle.
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Am vergangenen Wochenende fanden in Heidenheim bei Ulm die Baden-Württembergischen Meisterschaften und zeitgleich in Contwig die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften statt.
In der AK 11 startete Florine Harder als einzige Turnerin des LZ Mannheims bei den BaWü und glänzte erneut mit einem fehlerfreien Wettkampf. Cagla Akyol und Alina Ehret wurden aufgrund der Vielzahl von Wettkämpfen, die noch vor ihnen stehen, geschont und Johanna Himmel ist derzeit verletzt.
Die Konkurrenz in Baden-Württemberg ist immens und mit keinem anderen Bundesland zu vergleichen. Wer in Baden-Württemberg vorne steht, steht in der Regel auch in Deutschland vorne. Florine zeigte ihren Tsukahara am Sprung, genauso wie ihre Barrenpflicht fehlerfrei, turnte selbstbewusst durch ihre Balkenübung und präsentierte ihre Bodenpflicht sicher, was den Gesamtsieg vor Maike Enderle aus Karlsruhe und Tabea Alt aus dem Bundesstützpunkt Stuttgart bedeutete.
In Contwig gingen ihre Trainingskameradinnen für ihre Heimatvereine TV Bodenheim (Rebecca Matzon) und TSG Haßloch (Amelie Föllinger) an Start. Auch sie zeigten sicher und ohne grobe Fehler ihre Übungen, was am Ende den ersten Platz für Rebecca und den zweiten für Amelie bedeutete. Wir bedanken uns bei den Heimtrainern Kerstin Sinsel und Gerhard Liedy für die gute Zusammenarbeit ohne die dieser Erfolg nicht möglich wäre.
Allen herzlichen Glückwunsch hierzu.
Am kommenden Wochenende sind alle wieder im Einsatz beim Deutschland-Pokal, ein Wettkampf bei dem sich die Ländermannschaften messen. Hierzu wünschen wir den Turnerinnen viel Glück.
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Am Wochenende waren unsere Juniorinnen und Nachwuchsturnerinnen bei einem hochrangigen Turnier in Bergisch-Gladbach und kehrten mit vier Medaillen, dabei zwei Goldene zurück.
Am Samstag fand der Internationale Pre-Olympic-Youth-Cup mit Beteiligung aus den Niederlanden, Australien, Österreich, Argentinien, Usbekistan und Deutschland statt. Er wurde ausgetragen in den Altersklassen 12/13 und 14/15.
In der AK 12/13 siegte Alina Ehret mit 50,65 Punkten vor einer Turnerin aus Australien und Kim Janas aus Halle. Sie turnte einen ganz tollen Wettkampf ohne einen Absteiger, zeigte am Barren ihre zwei großen Flugteile Ginger und Jäger und den D-Abgang Tsukahara, hatte am Balken nahezu keinen Wackler und präsentierte ihre Bodenübung mit viel Ausstrahlung. Am Ende stand sie völlig überraschend auf dem höchsten Treppchen.
In der AK 14/15 wurde Cagla Akyol Dritter hinter einer Niederländerin und einer Argentinierin und war somit wieder beste Deutsche Turnerin. Am Barren, ihrem Startgerät zeigte sie eine schöne, saubere Übung mit Jäger und dem D-Abgang Doppelsalto vorwärts. Am Balken turnte sie sicher und überzeugend ihre Schwierigkeiten und musste nur beim freien Rad wackeln. Ihre Bodenübung war mit Höchstschwierigkeiten gespickt. In der ersten Bahn zeigte sie den Tsukahara, in der zweiten Bahn eine Verbindung aus 2,5 Schraube rückwärts und Strecksalto vorwärts, in der dritten Bahn 1,5 Schraube rückwärts in Verbindung mit ganzer Schraube vorwärts und am Ende den Doppelsalto gebückt, bei dem sie sich leider hinsetzte.
Am Sonntag stand dann der nationale RTB-Pokal an, der schon seit Jahren ein sehr gutes Teilnehmerfeld hat und fast mit Deutschen Meisterschaften gleichzusetzen ist. In der AK 11 gewann Florine Harder etwas überraschend, da sie aufgrund von Wachstumsproblemen seit 2 Wochen keine Sprungbelastung macht. Souverän, fehlerfrei und sicher meisterte sie das Pflichtprogramm und teilte sich am Ende den Sieg mit Tabea Alt aus Stuttgart. Vierter wurde Rebecca Matzon, die ebenfalls keinen Sturz hatte, jedoch am Barren etwas kämpfen musste. Neunter wurde Johanna Himmel, die in diesem Jahr enorm Fortschritte gemacht hat und Zehnter Amelie Föllinger, die nach einer Pause mit Pfeifferschem Drüsenfieber sich wieder herankämpft. Beide hatten noch den einen oder anderen Fehler, den es bis in zwei Wochen beim Deutschland-Pokal noch auszumerzen gilt.
In der AK 9 turnten unsere vier Nachwuchsturnerinnen das erste Mal auf nationaler Bühne, was für kleine Mädchen immer eine große Aufregung ist. Zudem kennt man die Konkurrenz noch nicht, da zuvor immer nur in den Landesverbänden geturnt wurden. Zweiter und somit auf dem Siegertreppchen wurde Hala Sidaoui mit einem sehr gespannten und sauberen Vortrag an allen Geräten. Leider musste sie am Balken ein Mal runter, sonst wäre der Sieg greifbar gewesen. Sechster wurde Gloria Scheuer, Achter Tashina Gräble und 17. Zoe Francis, die insbesondere am Balken mit zwei Absteigern nicht den besten Tag erwischte.
Allen Turnerinnen, sowie den Trainern Ines Jung und Narina Kirakosjan herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und großen Dank an die Kampfrichterinnen Petra Umminger und Maike Hartmann.
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Für Elisabeth stand ein weiterer Geräteweltcup auf dem Terminplan.
Während wir am Donnerstag in der riesigen Olympiahalle beim Podiumstraining waren, wurde bekannt, dass eine Starterin am Boden ausfällt. Wir wurden angefragt, ob Elisabeth am Boden als Ersatz nachrücken könnte. Die Vorbereitung war ohnehin nicht optimal, da dieser Weltcup eigentlich nicht in den Zeitplan passte und die EM-Teilnehmerinnen in der Woche vor Ostern eine Woche in Urlaub waren. Wir versuchten eine Bodenübung, um den aktuellen Stand der Kondition zu testen und sagten zu.
Am Freitag stand dann die Qualifikation an. Barren lief sehr gut und obwohl wir im Übungstraining noch etwas hinterherhinken, schaffte sie ihre Übung mit Def und führte das Feld an. Boden turnte sie auch beeindruckend, denn seit 4 Wochen hat sie keine volle Übung mehr gemacht und qualifizierte sich auch hier -als Zweite- nach einem ewig langen Wettkampftag (5 Stunden)fürs Finale.
Der Modus ist, dass 12 Leute pro Gerät antreten und dann 4 ins Finale kommen.
Am Samstag klappte das Einturnen wieder gut, sie musste aber leider beim Def das Gerät verlassen. Der Rest der Übung war sehr schön, doch bei hohen Niveau reichte dies nicht mehr für einen Medaillenplatz. Elisabeth wurde Vierter, gewann aber aufgrund der höchsten Gesamtwertungen, auch aus den vorangegangenen Weltcups den Gesamtweltcup. Am Boden hatte sie den einen oder anderen Ausgleichsschritt zuviel, was ebenfalls der vierte Platz bedeutete. Doch hier ist allein die Finalteilnahme als Nachrückerin ein großer Erfolg.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg. Nun geht es für Elisabeth etwas ruhiger zu und sie kann das eine oder andere neue Element ausprobieren, um sich dann im Sommer wieder auf die WM vorzubereiten.
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Letztes Wochenende turnte unsere zweite Mannschaft das Finale in der Oberliga und somit um den badischen Mannschaftsmeister aus. Am Start waren Rebecca Matzon, Johanna Himmel, Lorenza Strobl, Jule Rühl, Amelie Föllinger und Florine Harder. Die Geräte waren sehr gut und somit konnten die jungen Turnerinnen ihr volles Kürprogramm zeigen. Mit nur ganz wenigen Absteiger oder Stürzen kam das Team durch den Wettkampf und gewann vor der DJK Hockenheim. In der Einzelwertung siegte die erst 10-jährige Rebecca Matzon, vierter wurde die gleichaltrige Johanna Himmel. Die anderen vier Turnerinnen turnten keinen Vierkampf, trugen aber genauso maßgeblich zum Sieg unseres Teams bei.
Herzlichen Glückwunsch euch allen.
Bedanken möchten wir uns auch bei den Kampfrichtern Regina Krauß, Selina Röhrl, Petra Umminger und Maike Hartmann und den Trainerinnen Narina Kirakosjan und Ines Jung.
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Im Trainingslager in Florida Palm Beach vom 17. - 30. April wünschen wir unseren Turnerinnen viel Spaß und eine schöne Zeit.
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Vize-Europameisterin Elisabeth Seitz wurde im zweiten Wettkampf der FIG World Cup-Serie im Mehrkampf Vierte. Der 17-jährigen Turnerin von der TG Mannheim steckten noch die Anstrengungen der EM in den Knochen, so dass sie am Barren nach dem Jägersalto das Gerät verlassen musste. „Das war nicht mein bester Wettkampf. Außerdem wurde sehr streng bewertet“, kommentierte Elisabeth ihre 52,232 Punkte, mit denen sie Bronze knapp verpasste.
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Wie erwartet konnte die TG Mannheim ohne die Vize-Europameisterin Elisabeth Seitz in der 1. Turn-Bundesliga nicht vorne mitreden. Die 180,00 Punkte bedeuteten Rang sieben, waren aber gar nicht weit von Platz vier (185,85) entfernt. Mit Seitz und der verletzten Deutschen Schülermeisterin Alina Ehret wieder an Bord dürfte der Klassenerhalt wohl kein Problem werden - zumal die Deutsche Jugendmeisterin Cagla Akyol am ersten Wettkampftag die Chance nutzte und sich als Vierte der Einzelwertung mit 51,50 Punkten in den Vordergrund schob. Die 13-Jährige glänzte am Barren (13,50) und zeigte zudem am Sprung (12,75), Balken (12,70) und Boden (12,55) eine ausgeglichene Leistung. Auch ihre Kolleginnen Alina Rothardt (8. mit 48,65 P.), Jacqueline Schade und Alena Alt machten ihre Sache sehr ordentlich.
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Es ist unglaublich, es ist verrückt, es ist einfach der Wahnsinn.
Elisabeth Seitz wurde am letzten Frfeitag in Berlin in der Max-Schmeling-Halle VIZE-EUROPAMEISTERIN.
Und dabei fing der Tag gar nicht gut an. An ihrem letzten Gerät im Training in der Vormittagseinheit vor dem Wettkampf am Balken, macht sie ein Rondat auf dem Balken, rutscht mit einem Fuß ab und fällt wohl ungeschickt auf ihren kleinen Finger, der sich dadurch auskugelte. Dank der hervorragenden medizinischen Versorgung (Arzt und Physiotherapeut sind immer in Training und Wettkampf mit dabei), konnte dies direkt wieder in die richtige Stellung gebracht werden und die ganze Mittagspause über physiotherapeutisch behandelt werden. Trotzdem hatten sie Angst, dass das Greifen am Barren nicht möglich wäre.
Elisabeth ist ein Kämpfer und das Einturnen verlief gut.
Sie startete dann am Sprung mit einer sehr guten Yurtchenko Doppelschraube und setzte sich gleich vorne in die Medaillenränge. Am Barren zeigte sie ihre Barrenübung noch einiges besser als bei der Qualifikation und erhielt die Tageshöchstpunktzahl an diesem Gerät. Balken kam sie auch wesentlich besser als am Mittwoch durch und hatte nur einen großen Wackler. Zum Abschluss präsentierte sie ihre Bodenübung, wobei sie durch die Zuschauer rhythmisch unterstützt wurde. Nun begann das Warten und als am Ende der zweite Platz angezeigt wurde, konnte sie es kaum glauben.
Herzlichen Glückwunsch an Elisabeth, das ist eine wahnsinnige Leistung.
Bedanken möchten wir uns bei allen, die uns auf dem Weg dorthin unterstützt haben. Ohne diese Hilfe wäre ein solcher Erfolg nicht möglich gewesen: Badischer Turner-Bund, TG Mannheim, Physiotherapie Deuser und Bauer, Ludwig-Frank-Gymnasium, Biomechanik der OSP Hessen und alle Trainerinnen und Choreographinnen.
Vielen Dank auch an alle, die uns die ganze Woche mit SMS motiviert und gratuliert haben. Es waren wirklich unendlich viele, die das Geschehen hier in Berlin verfolgt haben, was uns sehr freut.
Weiter ging es am Folgetag für Eli mit den Gerätefinalen an Sprung und Barren in denen es jeweils zum 5. Platz reichte.
Allein schon der Einzug in zwei Gerätefinals ist eine riesige Leistung, denn trotz der Fußoperation hat sie es geschafft noch einen zweiten Sprung zu erlernen, der benötigt wird, um sich überhaupt für das Sprungfinale zu qualifizieren. Sie zeigte beide ihre Sprünge optimal und wurde damit Fünfter.
Am Barren hat sie bekanntermaßen eine sehr schwere Übung, die ihr allerdings an diesem Tag in der Ausführung nicht ganz so gut gelang. Sie hatte zwar keinen Absteiger, aber nicht alle Handstände waren auf dem Punkt.
Der sensationelle Erfolg vom Vortag steckte ihr noch in den Knochen. Sie war etwas müde, zum einen körperlich, zum anderen war die Nacht sehr kurz, da der Abend davor mit Interviews und Gratulationen sehr voll gepackt war.
Wir freuen uns riesig und danken allen für die Glückwünsche.
ZDF Bericht - Perfekter EM Auftakt für Elisabeth Seitz
RNF Life Interview mit der amtierenden Vize Europameisterin Elisabeth Seitz
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Nur als Trio am Start mussten sich die Oberliga-Turnerinnen der TGMannheim beim letzten Vorrundenkampf mit Rang zwei zufrieden geben und sind in der Tabelle nun Zweiter hinter der DJK Hockenheim. Obwohl mit Florine Harder ausgerechnet die Beste der Mannheimerinnen fehlte, ließen sich Johanna Himmel, Lorenza Strobl und Jule Rühl kaum beeindrucken, turnten ohne Streichwertung und zeigten das, was sie können. Die 127,35 Punkte reichten für einen sicheren zweiten Rang hinter der Hockenheimer Riege.
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Am 03. April fand im LZ Mannheim der 2. Oberliga Wettkampf statt. Vor gut besuchter heimischer Kulisse ging es gegen die Mannschaften der SG Nußloch, SV Istein und TG Hegau-Bodensee. Mit über 8 Punkten Vorsprung gewann die TG Riege, vertreten durch Jule Rühl, Lorenza Strobl, Johann Himmel und Florine Harder vor der SG Nußloch. In der Einzelwertung standen mit Florine Harder und Johann Himmel zwei Mannheimer Turnerinnen ganz vorne. Lorenza (6. Platz) und Jule (7. Platz) vervollständigten mit ihren tollen Platzierungen ein gelungenes Heimdebüt.
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Ein Generationenbericht des SWR von Kätchen Erny (100 Jahre) und Elisabeth Seitz (17 Jahre). In der Reportage der Landesschau, geht es um zwei Frauen, rund um den Turnsport.
SWR Bericht - Tolles Turnen
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Am Wochenende fand der 1. und 2. Teil der Kaderqualifikation für den Bundeskader in Halle statt. Es wurde die Kraft- und Dehnübungen abgetestet, sowie die Grundlagen-Elemente an Sprung, Barren, Balken, Boden, Schlaufen und Trampolin. Als dritter Teil kommt nun noch der Wettkampf dazu. Der Wettkampf hat sich über zwei Tage und dabei über mehrere Stunden gezogen, was für die Kinder sehr anstrengend war.
In der Altersklasse 11 wurde Florine Harder Zweiter, was ein hervorragendes Ergebnis ist, auch wenn man bedenkt, dass sie sich 10 Tage zuvor noch eine Verstauchung im Fußgelenk zugezogen hat. Rebecca Matzon wurde Vierter und hat sich ebenso wie Johanna Himmel, die Achter wurde, vom letzten Jahr ca 20!! Plätze nach vorn gearbeitet. Ein tolles Ergebnis für unser Leistungszentrum, auch wenn man bedenkt, dass Amelie Föllinger an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt ist und nicht mitmachen konnte.
In der AK 12 war Alina Ehret gemeldet und hätte sicherlich auch sehr gut abgeschnitten, aber leider war auch sie verletzt.
Wir gratulieren allen Turnerinnen recht herzlich und bedanken uns bei den Trainern und Testern und wünschen Alina und Amelié gute Besserung!!!
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Letztes Wochenende startete Elisabeth beim Challenge Cup in Cottbus, auch Turnier der Meister genannt. Dies ist ein internationaler Wettkampf, man könnte ihn in die Kategorie B-Welt einstufen. Nachdem sie zunächst nur für Barren gemeldet wurde, durfte sie aufgrund ihrer hervorragenden Leistung bei der ersten EM-Quali in Nördligen nun doch auch Balken und Boden turnen.
In der Qualifikation startete sie gleich brillant am Barren, wieder mit ihrem schweren Flugelement dem Def-Salto, Balken turnte sie ohne Wackler mit verschiedenen akrobatischen Verbindungen, musste allerdings bei der Doppeldrehung das Gerät verlassen. An Boden zeigte sie ihre Übung mit hoher Akro, die aufgrund mangelnder Routine noch nicht exakt in Stand gebracht werden. Durch diese gute Leistung qualifizierte sie sich für das Barren- und Bodenfinale.
Am nächsten Tag zeigte sie erneut ihre Barrenübung fehlerfrei und erhielt 14,7 Punkte für ihren Vortrag, was ihr ganz knapp hinter einer Chinesin Rang zwei einbrachte. Auch am Boden gelang ihr ihre Übung besser, was ebenfalls den zweiten Platz bescherte.
Wir gratulieren ihr hierzu und wünschen ihr für den Weltcup in Paris am kommenden Wochenende viel Glück. Beim Weltcup in Paris wird die absolute Elite am Start sein, da sich hierfür nur die 12 Besten pro Gerät aus der Rangliste der letzten WM qualifizierten.
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Am Samstag startete unser Oberliga-Team in die Saison. Souverän gewannen Rebecca Matzon, Lorenza Strobl, Johanna Himmel und Jule Rühl gegen die Mannschaften von Nußloch, Heidelberg und Lahr. Aufgrund der einfacheren Geräteausstattung konnten die Mädchen nicht alle ihre Schwierigkeiten zeigen. Die Einzelwertung gewann Rebecca Matzon mit großen Vorsprung.
Der nächste Wettkampf findet am Sonntag, den 03.04. 2011 um 11 Uhr in unserem Zentrum in Mannheim statt. Unsere Gegner werden dann Karlsruhe, Istein und Hegau-Bodensee sein. Hierzu laden wir euch schon jetzt alle ein.
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Am 19. und 20. März fand in Paris der Weltcup "Paris International" der Kategorie A an Einzelgeräten statt. Es waren nur jeweils die besten acht Turnerinnen der letzten Weltmeisterschaften in Rotterdam sowie die ersten vier der Weltrangliste 2010 am Start. Vor 12 000 Zuschauern im ausverkauften Palais Omnisports in Bercy zeigte Elisabeth an ihrem Lieblingsgerät dem Stufenbarreneine starke Leistung und knackte im Finale mit 15,000 Punkten zum ersten Mal in ihrer Karriere die 15-Punkte-Marke. Tags zuvor turnte sie bereits eine gute Übung (Schwierigkeitsgrad 6,6) mit all ihren Höchstschwierigkeiten incl. Def-Salto und qualifizierte mich mit 14,866 Punkten für das Finale. In diesem Finale am Sonntag konnte sie sichnochmals steigern und errang mit einer noch stabileren Übung, mit großer Dynamik und einer tollen Höhe in allen Flugteilen, einem perfekten Stand beim Abgang hinter der russischen Mehrkampfweltmeisterin Aliya Mustafina (15,733 P.) und der Chinesin Quiushuuang Huang (15,400 P.) sensationell die Bronzemedaille.
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Vergangenes Wochenende starteten unsere Jüngsten in den Altersklassen 6 bis 9 beim Maskottchenwettbewerb in Lahr. Bei diesem Wettbewerb werden keine turnerischen Fertigkeiten abgeprüft, sondern lediglich Kraft- und Dehnfähigkeiten. In der AK 6 und 7 findet das noch spielerisch statt und die Kinder bekommen zwischen einem und drei "Smileys" für ihre Darbietung. Bei den beiden älteren Jahrgängen zählen dann Wiederholungen und Zeiten.
In der AK 9 wurde Hala Sidaoui zweiter, Tashina Gräble dritter, Gloria Scheuer fünfter und Zoe Francis zehnter. In der AK 8 wurde Muriel Klumpp dritter und Hanna Braun 10. In der AK 7 erzielte Keana Wachter den zweiten Platz, Zoe Meissner den siebten, Nele Eickenberg den zehnten, Kim Hartmann den 17. und Lucy Hartmann den 20. Platz. In der AK 6 platzierten sich Aleyna Yavuzer und Asia Kuslugül auf Rang 8 und 12.
Wir gratulieren alle ganz herzlich und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg und Spaß im Training.
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Vollkommen unerwartet hat Elisabeth Seitz die 1. EM-Quali in Nördlingen mit 2,45 Punkten Vorsprung vor Pia Tolle und Gulia Hindermann für sich entschieden. Unerwartet deshalb, weil -wie bestimmt allen bekannt- Elisabeth im November am Fuß operiert wurde und bis letzte Woche noch keine Landungen auf hartem Untergrund, sprich Bodenfläche oder Sprung, machen konnte. So waren zu Beginn nur zwei Geräte nämlich Barren und Balken mit erleichtertem Abgang geplant. Doch dank unserer guten Physiotherapie bei Deuser und Bauer, konnte Elisabeth zu Beginn der Woche wieder ihr Bodentraining aufnehmen und auch am Wettkampf eine Übung zeigen.
Elisabeth begann am Barren, wo sie ihre Übung gut durchturnte, zwar noch ohne der Höchstschwierigkeit, dem Def-Salto, was aber zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr normal ist. Am Balken hatte sie ein paar Wackler, blieb aber oben und turnte ihren E-Abgang, den Doppelsalto gebückt. Am Boden zeigte sie ihre ausdrucksstarke Übung mit zwar etwas erleichterter Akro, doch angetrieben von den 1700 Zuschauern inhaltlich anspruchsvoller als wir eigentlich geplant hatten. Zuletzt kam Sprung, wo wir bis zum Wettkampf noch überlegten, ob sie die Doppelschraube wagen sollte, aber nachdem die Ansätze sehr gut waren, schaffte sie auch die Doppelschraube. Für die Landung brachten wir uns eine weiche Landematte mit, was dann auch für den Wettkampf durch die Bundestrainerin gestattet wurde.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Start in ein neues, wichtiges Jahr.
Nachzulesen unter www.gymmedia.de oder www.turn-team.de : National Team Cup
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Am 06. Januar gastierte die Turngala in der SAP Arena. Unsere Kaderturnerinnen eröffneten die Show durch einen einstudierten Tanz kombiniert mit akrobatischen Elementen auf der Air-Track. Innerhalb weniger Sekunden begeisterten sie das Publikum und durften sich somit über lautstarken Beifall freuen.
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Durch das gute Abschneiden bei Wettkämpfen, bzw. den Kadertests konnten sich folgende Turnerinnen des LZ Mannheim für einen Kaderplatz qualifizieren.
Elisabeth Seitz, A-Kader. Cagla Akyol und Alina Ehret, C-Kader. Florine Harder, Rebecca Matzon und Amelie Föllinger, D/C-Kader. Johanna Himmel, Perspektivkader/D4-Kader. Tashina Gräble, Hala Sidaoui, Gloria Scheuer und Zoe Francis, D2-Kader. Muriel Klumpp und Hanna Braun, D1-Kader
Wir gratulieren allen Mädchen und wünschen ihnen für 2011 viel Glück und Gesundheit.
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Am 20.11. fand das alljährliche Kräftemessen der Turntalentschulen statt. Dieser Wettkampf wird in den Altersklassen 9 und 10 ausgetragen. Schon im vergangenen Jahr stand Mannheim auf dem Treppchen und auch dieses Jahr turnten unsere 10-Jährigen fehlerfrei. Das Team mit Florine Harder, Amelie Föllinger, Johanna Himmel und unserer Gastturnerin Katharina Bernhard aus Herbolzheim zeigten ihre P-Pflichtübungen an allen Geräten unter den sehr strengen Augen der Kampfrichter perfekt und landeten am Ende verdient auf Platz 1.
Dementsprechend weit vorne platzierten sich die Mädchen auch in der Einzelwertung. Florine gewann unangefochten mit 1,6 Punkten Vorsprung. Rebecca Matzon, die für ihren Heimatverein, die Turntalentschule Bodenheim an den Start ging, aber ebenfalls in Mannheim trainiert, wurde Dritter. Amelie Föllinger platzierte sich auf Rang 8 und Johanna Himmel turnte aufgrund einer leichten Verletzung nur 3 Geräte.
Bei der Siegerehrung wurde Narina Kirakosjan als Trainerin des Siegerteams mit einem Geldpreis ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch an das erfolgreichen Team.
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Der Kadertest der ganz jungen Nachwuchsturnerinnen fand dieses Jahr in Karlsruhe statt. Die Kaderqualifikation auf Landes- als auch auf Bundesebene setzt sich aus 3 Teilen zusammen. Das ist zum einen der Turnwettkampf (Badische Meisterschaft), zum zweiten ein Kraft- und Dehntest sowie zum dritten ein Elementetest, bei dem die Technik abgeprüft wird. Unsere Jüngsten haben sich auf diesen Test intensiv vorbereitet, denn es stellte für sie den Höhepunkt des zweiten Halbjahres dar.
In der AK 8 wurde Tashina Gräble 2., Hala Sidaoui 3., Gloria Scheuer 5. und Zoe Francis 7. In der AK 7 wurde Muriel 4., Hanna Braun 8., Sophie Fieser 9., Jana Bofinger 13. und Raja Zahn 14.
Super Mädels, weiter so !!!
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Der Massilia-Cup in Marseille/Frankreich ist ein großes internationales Turnier, in dem sowohl Senioren als auch Junioren starten und das eines der wenigen Turniere ist, das auf Podium stattfindet. Cagla Akyol musstes sich im Vorfeld in Kienbaum für das Turnier qalifizieren. Mit großes Spannung reiste sie an, denn auf dem Podium zu turnen, ist etwas ganz Besonderes. Zudem war das russische Weltmeisterteam mit Tatjana Nabieva, Xenia Semenova und Afanasieva gemeldet. Nach gutem Training am Donnerstag, starteten wir am Freitag beim Wettkampf am Boden. Cagla zeigte ihren Tsukahara in der ersten Bahn, musste aber leider mit einigen Schritten aus der Fläche. Am Sprung demonstrierte sie ihren Yurtchenko gestreckt. Als drittes Gerät kam der Barren. Die Übung lief gut, am Ende machte sie ihren neuen D-Abgang Doppelsalto vorwärts und griff dabei mit den Händen nach vorne. Leider brach Sie sich bei diesem Vorgreifen den Daumen, der danach im Krankenhaus gerichtet werden musste. Liebe Calga, wir wünschen dir eine gute sowie schnelle Heilung und dass du im nächsten Jahr wieder an deine tollen Leistungen anknüpfen kannst.
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Elisabeth Seitz startete am 12. und 13.11. beim Weltcup in Stuttgart. Bei der Quali am Freitag turnte sie am Barren eine perfekte Übung und lag so unangefochten auf Platz 1. Am Balken musste sie das Gerät verlassen und konnte sich leider nicht fürs Finale qualifizieren. Am Boden demonstrierte sie ihre Übung mit 2 Tsukaharas und stand damit auch im Finale. Am Samstag turnte sie zuerst am Boden und sicherte sich die Bronzemedaille. Am Barren danach begann die Übung sehr schön, leider kam dann aber die Stalder mit ganzer Drehung etwas schief, so dass sie beim nachfolgenden Flugelement vom oberen zum unteren Holm das Gerät verlassen musste, was sie auf Platz 7 zurückwarf. Trotzdem war es für Elisabeth ein fantastisches Jahr mit 3 Finals (EM: Barren, WM: Barren und Mehrkampf) bei großen internationalen Meisterschaften. Dass sie jetzt etwas müde ist, ist nur zu verständlich. Mittlerweile wurde Elisabeth erfolgreich am Fuß operiert und befindet sich in der Rehabilitation. Ein Überbein und eine Entzündung im Gelenk schmerzten insbesondere bei Landungen.
Wir wünschen ihr weiterhin gute Genesung und auch für das nächste Jahr, in dem der erste Teil für die Olympiaqualifikation ansteht viel Glück.
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Während Elisabeth Seitz zusammen mit Fabian Hambüchen den international hochkarätig besetzten Swiss-Cup gewann, haben sich ihre Vereinskolleginnen von der TG Mannheim am letzten Wettkampftag der Turn- Bundesliga den Einzug ins kleine Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft gesichert. In Berlin kommt es am 27. November nun im Kampf um Bronze zum badischen Derby mit dem Team aus Karlsruhe-Söllingen. In Borken musste die TGM nicht nur auf "Eli" verzichten, sondern auch die deutsche Jugendmeisterin Cagla Akyol konnte nur an zwei Geräten starten. Allerdings sicherte sich die deutsche Schüler- Vizemeisterin Alina Ehret als Neunte einen Platz unter den Top Ten. Wegen der guten Vorleistungen reichte der Riege aus dem Mannheimer Leistungszentrum, in der auch Ines Jung, Alina Rothardt, Jacqueline Schade und Alena Alt turnten, ein sechster Rang mit 175,35 Punkten, um in der Abschlusstabelle Platz vier zu sichern.
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Elisabeth Seitz und Fabian Hambüchen haben den zweiten Sieg für ein deutsches Turn-Duo in der 28-jährigen Geschichte des Swiss Cups erkämpft. Bei dem traditionellen Paarturnen vor 6000 Zuschauern im Züricher Hallenstadion beeindruckten die beiden Deutschen mit traumhaften Leistungen und 30,85 Punkten im Finale. Im Vorjahr hatten Matthias Fahrig (Halle) und Kim Bui (Tübingen) für den Premierensieg deutscher Turner in Zürich gesorgt. Der Reck-WM-Dritte Hambüchen zeigte seine vier Übungen ohne einen Fehler und bot vor allem an seinem Paradegerät zwei perfekte Darbietungen. Auch unsere viermalige deutsche Meisterin und WM-Finalistin am Stufenbarren überzeugte im Finale mit Höchstschwierigkeiten am Barren (14,85).
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Gestern fand das Barrenfinale bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam statt. Elisabeth ist mit der fünftbesten Vornote in dieses Finale eingezogen. Sie startete als 6. an diesem Gerät. Leider erreichte sie schon beim zweiten Element, Stalder mit 1/2 Drehung nicht die Handstandposition, was als Ausgangsposition für den schwierigen Def-Salto wichtig ist. Danach musste sie beim Def-Salto und beim Hindorff das Gerät verlassen, was ihr am Ende 10,4 Punkte sowie den 8. Platz einbrachte. Alles in allem war es eine tolle und erfolgreiche WM für sie.
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Elisabeth Seitz hat einen tollen Wettkampf geturnt und konnte ihre Platzierung aus dem Vorkampf noch mal um 3 Plätze auf Rang 12 steigern. Sie ging gleich alles allererste Turnerin an den Balken und zeigte eine gute Übung mit wenig Wacklern, die auch mit einer höheren Wertung als im Vorkampf belohnt wurde. Auch am Boden verbesserte sie sich, zeigte 3 Akrobahnen genau in Stand, musste aber bei einer weiteren die Bodenfläche verlassen, was leider wieder ein paar Zehntel kostete. auch am Sprung konnte sie ihre Wertung noch mal verbessern mit ihrem tollen Yurtchenko mit Doppelschraube, den sie genau in Stand zimmerte. Das letzte Gerät war der Barren, der die Nervosität noch mal ansteigen ließ, denn hier kommt nicht nur die Aufregung um die eigene Übung ins Spiel, sondern auch noch die ums Gerät. Jede Turnerin hat den Barren auf eine andere Härte eingestellt, manche turnen ganz ohne Magnesia nur mit Wasser und Honig, andere mit viel Magnesia, so ist es eine ständige Schmiererei unter hohem Zeitdruck, in der Hoffnung der Griff für die eigene Turnerin stimmt. Nachdem dies gelungen war und das Startzeichen gegeben war, turnte sie erneut eine super Übung, lediglich beim Abgang musste sie einen großen Ausfallschritt machen. Dies zusammen war ein neuer Punkterekord von 56,12 Punkten und ein hervoragender 12. Platz.
Liebe Eli, es gibt momentan nur 11 Turnerinnen auf der ganzen Welt die noch vor dir stehen, du bist einfach Klasse !!! Wir gratulieren Dir und dem gesamten Trainerstab zu dieser phantastischen Leistung.
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Unsere Bundesligaturnerin Alina Rothardt hatte sich für die deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Berlin qualifiziert. Dabei verteidigte sie im deutschen Achtkampf der Juniorinnen ihren Titel aus dem Vorjahr. Mit 96,75 Punkten setzte sich die 19-jährige Badenerin in dem aus vier turnerischen und vier leichtathletischen Disziplinen zusammengesetzten Vielseitigkeitswettkampf vor ihrer starken Konkurenz durch. Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg !!!
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Gestern fand der traditionelle Leverkusen-Cup in der großen Halle direkt neben dem Bayer-Leverkusen Stadion statt. Wie immer kommen viele Nationen mit ihren Mannschaften und da es keine Altersbegrenzung gibt, wurde es dieses Jahr auch von einigen als WM-Vorbereitungswettkampf genutzt. Von Mannheim war Cagla Akyol vertreten, die zusammen mit Adina Hausch (15, Stuttgart und Meike Fernbach (17, Köln) eine Mannschaft stellte. In einem denkbar spannenden Wettkampf mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf die führende Mannschaft Italien und 0,25 Punkte Vorsprung vor Usbekistan belegte das Deutsche Auswahlteam vor 1500 Zuschauern den zweiten Platz. Cagla begann am Sprung mit einem Yurtchenko gestreckt (13,05 , was ihr in der Finalwertung den 5.Platz einbrachte. Danach zeigte sie eine erleichterte Barrenübung, da der neue Abgang noch in Arbeit ist (11,90). Hier wurde sie in der Finalwertung 2. Am Balken turnte sie fehlerfrei und erhielt 12,25. Am Boden ließ sie zwar den Tsukahara weg, zeigte dafür aber eine neue Bahn mit 1 1/2-Schraube rückwärts, direkt in Verbindung mit Schraube vorwärts. und erhielt für ihren Vortrag 13,45 Punkte, was den 3.Platz an diesem Gerät bedeutete. Im Gesamtergebnis wurde sie 2. im Mehrkampf, was sehr gut ist, da es ja ein jahrgangsoffener Wk ist und Cagla zusätzlich von einem fremden Trainer betreut wurde, den sie im Vorfeld noch nicht wirklich kannte.
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Am vergangenen Wochenende fand der 2. Kadertest statt. Um in den Bundeskader zu kommen muss man jeweils 70% in einem Krafttest, einem Techniktest und dem Kaderüberprüfungsturnen (Wettkampfübungen an allen 4 Geräten) erreichen. Nachdem im Februar Cagla Akyol, Alina Ehret und Florine Harder diese Ergebnis bereits auf Anhieb erreichten, mussten sich beim 2. Test Rebecca Matzon, Amelie Föllinger und Johanna Himmel noch mal stellen. Beim ersten Kadertest haben pro Altersklasse den Test nur zwischen 1 und 4 Turnerinnen bestanden, was schon heraushebt wie gut unsere Mädchen sind. Nun beim 2. Test siegte Rebecca Matzon, die von der TTS Bodenheim in Rheinhessen kommt vor Amelie Föllinger, die aus Haßloch in der Pfalz kommt. 17. wurde Johanna Himmel.
Herzlichen Glückwunsch den Turnerinnen und auch ihren Heimtrainern, die ihnen diesen Weg ermöglicht haben.
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Sowohl im Mehrkampf als auch an allen Einzelgeräten (außer Sprung) gewann sie mit großem Vorsprung. Elisabeth ist mit ihrem Programm der deutschen Konkurrenz sowohl in Stabilität als auch in Schwierigkeit einfach enteilt. Im Mehrkampf startete sie am Barren. Nach dem gehangenen Def (Ginger mit ganzer Schraube, der derzeit nur von einer weiteren Turnerin auf der Welt geturnt wird, hatte sie einen Zwischenschwung und einen Absteiger. Am Balken zeigte sie eine tolle Übung, nahezu ohne Wackler. Am Boden präsentierte sie ihre neue, peppige Kür mit viel Ausdruck und Freude und letztendlich zeigte sie am Sprung Yurtchenko mit Doppelschraube sehr hoch und exakt in Stand. Dieser Sprung wurde noch nie von einer deutschen Turnerin gemacht. Dieses Programm deklassierte die Konkurrenz mit fast 4 Punkten. Am nächsten Tag im Finale knüpfte sie an ihre Leistung vom Vortag an. Eine Finalteilnahme am Sprung war nicht geplant, da man hierfür Sprünge aus zwei verschiedenen Sprunggruppen benötigt und Elisabeth sich mit ihrer Trainerin auf ein starkes Mehrkampfergebnis festgelegt haben und von daher gar keine zweiten Sprung erst trainiert haben. Am Barren hing sie erneut ihren Def-Salto, hatte aber danach einen Zwischenschwung, wodurch sie sich aber nicht aus dem Konzept bringen ließ und die Übung souverän zum Ende brachte. Am Balken ging sie als Vorkampfsbeste als letzte an Gerät und sicherte sich mit einer guten Übung vor Oksana Chusovitina erneut die Goldmedaille. Am Ende kam Boden, das Gerät, das am wenigsten Nerven kostete und auch hier ging der Sieg nach Mannheim.
Wir gratulieren Elisabeth recht herzlich zu diesem einzigartigen Erfolg und bedanken uns bei allen Trainern, Kampfrichtern, der Choreographin Viktoria Tereschenko und dem OSP Hessen mit der Biomechanikerin Petra Theiss, die Elisabeth unterstützt haben.
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Am 14.09. wurden Amelie Föllinger, Rebecca Matzon, Johanna Himmel und Florine Harder im Ludwig-Frank Gymnasium Mannheim eingeschult. Die Nachwuchs Talente besuchen hier bis mittags die Schule, gehen dann ins nahe gelegene Leistungszentrum, essen dort und machen dann ihre Hausaufgaben. Ab dem Nachmittag geht es dann mit dem Training weiter. Wir wünschen ihnen auf ihrem neuen Weg alles Liebe und Gute sowie viel Erfolg !!!
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Kaum sind alle aus dem Urlaub zurück, geht es im Kunstturnen schon wieder in die Wettkampfsaison.
Elisabeth Seitz, die in ihren Sommerferien leider keinen Urlaub machen konnte und die ganze Zeit durchtrainiert hat, gewann am Samstag die erste Qualifikation zu den Weltmeisterschaften. Elisabeth war ihren Konkurrentinnen im Schwierigkeitsgrad haushoch überlegen - sie stockte ihre Übungen seit Mai / Europameisterschaften noch mal gewaltig auf - so dass ihr trotz kleinerer Fehler keiner den Sieg streitig machen konnte. Elisabeth zeigte am Sprung zum ersten Mal den Yurtchenko mit Doppelschraube, in der Welt ein relativ gewöhnlicher Sprung, aber in Deutschland hat ihn noch nie eine Turnerin gemacht. Am Barren baute sie in ihre Übung den Def-Salto (Ginger mit ganzer Schraube) ein, der derzeit nur von einer weiteren Turnerin in der Welt gezeigt wird. Dieses schwierige Element, das als G-Element notiert wird, ist leider noch nicht ganz stabil, so dass sie hier das Gerät verlassen musste.
Trotzdem ein tolles Ergebnis, wozu wir ihr herzlich gratulieren. Zu den Deutschen Meisterschaften am 11./12. September wünschen wir ihr viel Glück und weiterhin eine gute Vorbereitungszeit für die WM im Oktober.
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Das deutsche Juniorenteam wurde beim Länderkampf in Frankreich hinter Italien und vor Frankreich und der Schweiz Zweiter. Wie schon geschrieben, gingen vom Leistungszentrum Mannheim gleich zwei Turnerinnen an den Start. Cagla Akyol turnte einen fehlerfreien Wettkampf und platzierte sich mit 51,00 Punkten in der Einzelwertung hinter zwei Italienerinnen auf Platz drei. Leider konnte sie ihren Tsukahara am Boden nicht zeigen und hatte dadurch einen etwas geringeren Ausgangswert. Alina Ehret überdrehte ihren Doppelsalto am Boden und wurde damit in dem 20er Feld Zehnte, was ebenfalls ein toller Erfolg ist, zumal sie der jüngere Jahrgang ist. Den beiden herzlichen Glückwunsch, sie haben es toll gemeistert, insbesondere wenn man bedenkt, dass kein Trainer aus Mannheim dabei war.
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Mannheim brilliert auf der internationalen und nationaler Bühne
Beim internationale Pre-Olympic Youth Cup in Bergisch Gladbach folgte eine großartige Leistung auf die Andere.
Cagla Akyol stelle sich in der AK 12/13 zum ersten Mal der internationalen Konkurrenz und überzeugte mit einem grandiosen zweiten Platz hinter einer russischen Turnerin.
In der Elite-Klasse (Jahrgang 93 und älter) gewann Elisabeth Seitz souverän den Wettkampf. Sie turnte an allen Geräten fehlerfrei und konnte sich mit 2,5 Punkte Vorsprung zu der zeitplatzierten Maike Roll über den ersten Platz freuen.
Am Folgetag hatten dann unsere 9-jährigen ihren ersten Wettkampf gegen Turnerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet. Trotz der zahlreichen Konkurrenz, gemeldet waren 50 Turnerinnen, ging der Sieg mit Madlen Gersonde nach einem spannenden Wettkampf an Mannheim. Florine Harder erreichte Platz drei und Johanna Himmel Platz vier. Platz 15 belegte Elena Klumpp und Platz 19 Levina Hirtz.
Auch in der AK 11 errang Mannheim durch Alina Ehret den Sieg. Lorenza Strobl erreichte einen erfreulichen 5. Platz.
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